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19 Nationenwitze 2026

Nationenwitze arbeiten mit Ländern, Sprachen und bekannten Klischees. Gut erzählt sind sie liebevoller Spott statt plumpe Abwertung – die Pointe steht im Vordergrund, nicht das Draufhauen.

19 Witze

Ein Steirer und ein Kärntner sitzen im Flieger nach Afrika nebeneinander. Fragt der Kärntner: "Na, fliagst a noch Afrika?" Der Steirer schaut ihn an: "Wie bitte? Du musst ein bissl lauter reden, i hör so schlecht." Der Kärntner wieder lauter: "Ob du a noch Afrika fliagst?" Der Steirer nickt zufrieden. Eine halbe Stunde später meldet sich der Kapitän: "Sehr geehrte Passagiere, wir haben nun eine Flughöhe von 10.000 Metern erreicht." Der Steirer dreht sich sofort um: "Wos hot a g'sogt?" Der Kärntner antwortet: "Mir san brutal hoch oben." Wieder eine halbe Stunde später kommt die nächste Durchsage: "Die Außentemperatur beträgt derzeit minus 55 Grad Celsius." Der Steirer: "Wos hot a jetzt g'sogt?" Der Kärntner: "Draußn is richtig oarschkalt." Kurz vor der Landung meldet sich der Kapitän noch einmal: "Noch eine Information zur Bevölkerung: 50 Prozent haben AIDS und 50 Prozent leiden an Bronchitis." Der Steirer wieder: "Wos hot a g'sogt?" Der Kärntner grinst: "Die wos husten, konnst schnacksln!"

Von Witzfabrik am

Ein Kärntner, ein Steirer und ein Burgenländer gehen gemeinsam ins Freudenhaus. Als die Nacht schon ziemlich vorgerückt ist und die drei ziemlich dem Alkohol zugesprochen haben, zieht der Steirer plötzlich aus seinem Geldbeutel einen 100-Euro-Schein, leckt ihn ab und klebt ihn der Tänzerin auf die rechte Pobacke. Der Burgenländer denkt: "Da kann ich mich auch nicht lumpen lassen", macht's dem Steirer nach und klebt ihn auf die linke Pobacke. Und was macht der Kärntner? Der holt seine VISA-Karte heraus, zieht sie durch den Schlitz und hebt die 200 Euro ab!

Von Witzfabrik am

Über Nationenwitze

Was Nationenwitze ausmacht

Die häufigste Form ist die Dreier-Konstellation: „Ein Deutscher, ein Franzose und ein Italiener…” – jeweils mit dem nationalen Klischee in der Reaktion. Der Deutsche ist überpünktlich, der Franzose verliebt, der Engländer höflich, der Schweizer langsam, der Österreicher in Verzweiflung versuchend zu erklären, dass er kein Deutscher ist. Die Pointe lebt davon, dass die Stereotypen vom Publikum erkannt und mitgedacht werden – sie sind die Sprache, in der der Witz geschrieben ist. Daneben gibt es die Dialog-Witze (Grenze, Hotel, Restaurant) und die Wortspiel-Pointen mit Sprachen und Akzenten.

Erzählt werden sie überall, wo das Publikum die Klischees teilt – also vorwiegend in Mitteleuropa, wo die nationalen Eigenheiten Teil des kulturellen Hintergrundrauschens sind. Beim Grillen, am Stammtisch, im Reisebus, beim Skifahren in Tirol, wenn der österreichische und der deutsche Tisch sich wieder mal wegen einer Bestellung beharken. Wichtig: Gut erzählt sind sie liebevoller Spott, schlecht erzählt rutschen sie ins Ressentiment ab. Diese Sammlung peilt das erste an, das zweite kommt nicht rein.

Wir haben kuratiert mit Augenmaß – die starken Klassiker mit klarem Witz, die Wortspiele mit Sprachen und die Dreier-Konstellationen, die ihr Schema selbst zelebrieren. Wer es deutscher mag, geht zu den Ostfriesenwitzen; wer es österreichisch-regional sucht, findet bei den Burgenländer Witzen das innerstaatliche Pendant.

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